Ausflug der Vereinsjugend zum Pferdemusical
" Der Zauberwald"

Als wir hörten, dass "Der Zauberwald" nach Stuttgart kommt, waren alle gleich damit einverstanden, dass das von Frau Bernstein gespendete Geld für die Vereinsjugend dieses Jahr für einen Besuch des Pferdemusicals verwendet wird. Die Organisation übernahmen unsere beiden Jugendvertreter. Ela bestellte die Eintrittskarten und Steffi erkundigte sich nach einer passenden Bahn-Verbindung. An dieser Stelle ein Herzliches Dankeschön für euer Bemühen!!! Der Termin stand fest und es wurden Zettel mit näheren Informationen verteilt. Alle warteten voller Spannung bis es endlich losging.

Wir trafen uns um 13.00 Uhr, aber da jeder, was den Treffpunkt anging, etwas anderes behauptete, warteten alle an drei verschiedenen Plätzen und jeder war überzeugt, dass er sich am ausgemachten Treffpunkt befand. Langsam wuchs die Ungeduld und die Verwunderung über den Verbleib des Rests. Fünf Minuten bevor die Bahn fuhr, fanden sich dann doch alle auf dem Bahngleis ein und die Fahrkarten konnten gekauft werden. Hiermit noch mal ein großes Danke an Eva, die das Geld für die Karten spendete!!! Alle machten es sich bequem und sprangen vor Schreck wieder auf, weil Eva aus dem Zug rannte, im Mitteltrab kreuz und quer über den Bahnsteig sprintete und den Stempelautomat suchte... Sie stempelte, stürmte zurück und, weil ihr das Ganze ein bisschen zu langsam ging, riss sie Klaus und Günter die Karten aus der Hand und noch einmal ging es im Galopp zum Stempeln. Als sich dann alle wieder auf ihren Plätzen befanden, konnte es losgehen. Zum Glück stieg jeder beim Umsteigen wieder in den richtigen Zug ein und endlich kam die komplette Mannschaft am Zauberwald an.

Ela regelte die kleineren und größeren Probleme mit den Karten und nachdem 27 Leute jeden Alters ihre Hufe abgetreten hatten, besetzte die GOLFGÄNG das Vorzelt des Zauberwaldes. Nach einer knappen Stunde setzte sich jeder, die Meisten mit Popkorn bewaffnet, an seinen Platz und wartete aufgeregt auf den Beginn der Vorstellung.

 

Die Geschichte vom Zauberwald

Ein Märchen, der ewige Kampf "Gut" gegen "Böse" um die Mächte der Phantasie, ist Grundlage des Drehbuchs auch für den "Zauberwald" Teil 2 ( Wer Teil 1 gesehen hat, hat bestimmt Ähnlichkeiten festgestellt). Es ist der Gegensatz zum Alltag und zur nüchternen Welt der Großstädte, der die Zuschauer in jeder Vorstellung begeistert und sie für eine Weile mitnimmt ins Reich der Träume und Phantasien.. Es beginnt mit einer düsteren Szene, dem Hinterhofmilieu einer Großstadt, wo für Träume wenig Platz ist. Joey, der Anführer einer Straßengang, der sich als Gesetzloser gegen die Trostlosigkeit der urbanen Welt mit dem Schutzschild des coolen Typen umgibt, lernt Angie, die Fee im Zauberwald, kennen. Gemeinsam mit Angie und ihren Freunden beginnt für ihn die Suche nach dem in vielen Splittern auf der ganzen Welt verteilten Kristall, eine abenteuerliche Reise zur Rettung der Phantasie. Wieder tauchen alle möglichen finsteren Gestalten auf, die auch schon im ersten Teil des "Zauberwaldes" Angie mit der Entführung des Einhorns das Leben schwer gemacht hatten. Unter ihnen ein "alter Bekannter", Goa, der Herrscher des Reichs der Finsternis, der, von der Höllenfürstin bezirzt, erneut nach der Macht greifen will. Man sieht spannende Abenteuer z.B. den "Wüstenzauber" im fernen Orient, wie sich plötzlich sprudelnde Wasserfontänen auftun, "Simbala, die Diva", die mit flotten Rhythmen eine ewige Party zu feiern scheint oder wie Angie versucht, in einer phantastischen Winterlandschaft den Schneekönig "Bogol" von ihrer Mission zu überzeugen. Die Szenen sind unterlegt mit Elementen der Klassischen Reitkunst (Quadrillen), der Hohen Schule, der Kosakenreiterei und der Freiheitsdressur mit Arabern und den Schwarzen Perlen unter den Pferden, den Friesen. Der Zauberwald präsentierte ca. 70 edle Hengste und 55 Schauspieler.

 

Nun, da alles leider einmal ein Ende hat, traten auch wir nach guten zwei Stunden die Heimfahrt an. Es war mal wieder ein schöner Ausflug, der allen sehr gut gefallen hat und noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein Dank auch an die Begleitpersonen, die mit mehr oder weniger großem Erfolg versuchten, die wilde Horde unter Kontrolle zu halten.